Pflegemanagement an Straßen- und Wegrändern (5 ha)
Straßen- und Wegränder, sowohl in der kommunalen (Wirtschaftswege) als auch in der landeseigenen (Verkehrswege) Verantwortung stellen wertvolle Reproduktions- und Vernetzungshabitate in der Landschaft dar. Voraussetzung ist das Vorkommen der Wirtspflanze (und der Wirtsameisen) sowie ein auf die beiden Arten abgestimmtes Mahdregime der Verkehrswegebanketten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Pflegemethode. Das heute gängige Mulchen sollte durch eine frühe (bis Ende Mai) oder späte (ab September) Mahd mit Aufnahme des Mahdgutes ersetzt werden.
Im Rahmen des Projektes sollen in einem ersten Schritt wertvolle Straßen- und Wegränder als Vernetzungshabitate identifiziert und in einem zweiten Schritt aufgewertet werden. Straßen- und Wegränder, die bereits brachgefallen bzw. verbuscht sind sollen entbuscht und in geeignete Habitate für die beiden Tagfalterarten überführt werden (2,5 ha).
Ziel dieses Projekt: Im Projekt sollen insgesamt auf 5 ha Entbuschungen umgesetzt werden.